Wofür kann Regenwasser genutzt werden?
Wie bereits häufig erwähnt, werden wir im Thayaland im Zuge der erwartbaren klimatischen Veränderungen immer öfter mit Hitze- und Dürreperioden rechnen müssen. Gleichzeitig nehmen Starkregenereignisse und Überschwemmungen in unserer Region zu.
Dies wirkt sich in weiterer Folge auf das gesamte Wasservorkommen aus, ein nachhaltiger Umgang mit dieser Ressource wird also immer wichtiger.
Spuren des Starkregens entlang der Thayarunde (April 2025)
Ein nachhaltiger Umgang mit Regenwasser kann bereits viel bewirken. Im Folgenden sind ein paar Möglichkeiten vorgestellt.
Regenwassernutzung für Zuhause:
Bewässerung im Garten
Eine der sinnvollsten und einfachsten Möglichkeiten ist das Gießen von Pflanzen im Haus und Garten mit Regenwasser. Ein altbewährtes Mittel ist die Regentonne, wichtig ist nur darauf zu achten, dass man die Ableitung des Wassers an Kupfer- und Zinkdächern vermeidet (können schädliche Metallverbindungen enthalten).
Regenwassernutzung im Haushalt
Auch im Haushalt kann man Trinkwasser zum Teil – etwa die Hälfte – mit Regenwasser ersetzen, dies erfordert jedoch mehr Aufwand und sollte jedenfalls von Expert*innen geplant und begleitet werden. Für Toilettenspülungen ist die Regenwassernutzung unbedenklich, bei der Verwendung für das Wäsche waschen sollte man sich jedoch gut informieren. Beim Spülen mit dem kalten Regenwasser kann eine Infektionsgefahr nicht ausgeschlossen werden und ist deshalb für Personen mit einem beeinträchtigten Immunsystem riskanter.
Versickerungsmöglichkeiten fördern
Ja, auch nichts tun kann helfen! Indem man bewusst Flächen unversiegelt lässt, gibt man dem Regenwasser die Möglichkeit vor Ort zu versickern, was zu einer Menge an positiven Effekten führt: es verbessert das Mikroklima, das Regenwasser wird ohne menschliches Zutun gereinigt, man fördert das Grundwasser, der Kanal wird entlastet, wenn das Wasser vor Ort versickern kann und vieles mehr.
Das Thayaland fördert übrigens Maßnahmen zur nachhaltigen Nutzung von Regenwasser! Mehr Infos zur Regenwasser-Be-Halteregion gibt’s hier:



