Nachhaltiges Regenwassermanagement

24. Feb.. 2026Aktivitäten

 

Schwammstadt und Schwammlandschaft

 

Dass das Wasser für uns Menschen lebensnotwendig ist, ist unumstritten. Wie Gemeinden oder Regionen mit dem Wasser, vor allem mit dem Niederschlag umgehen, hat sich in den letzten Jahren jedoch stark verändert.

Während man noch vor einigen Jahrzehnten den Niederschlag so schnell wie möglich in den Kanal abgeleitet hat, versucht man mittlerweile das Wasser vor Ort versickern zu lassen. Das Regenwasser wird damit von einer Last vielmehr zur wertvollen Ressource, die für uns von großem Nutzen ist.

 

Schon einmal was von einer Schwammstadt gehört?

In vielen Städten versucht man vermehrt das sogenannte „Schwammprinzip“ einzuführen. Anstatt Regenwasser direkt in den Kanal einzuleiten, wird es in einem großen Schotterkörper unterhalb der Oberfläche aufgefangen – dieser speichert das Wasser wie ein Schwamm. Dort steht es dann Pflanzen zur Verfügung und kann langsam wieder verdunsten. Vor allem in dicht verbauten Gebieten, ist die Schwammstadt eine bewährte Strategie, um auf überlastete Kanalisationen bei Starkregenereignissen und längeren Hitze- und Dürreperioden zu reagieren.

Dieses Prinzip lässt sich aber nicht nur in einzelnen Plätzen in der Stadt anwenden, sondern könnte auch als Leitbild zur Gestaltung ländlicher Räume gedacht werden. Indem eine Region zur „Schwammlandschaft“ wird, bietet man dem anfallenden Regenwasser genügend Möglichkeiten zur Versickerung vor Ort.

Damit fördert man nicht nur das lokale Grundwasser, es verbessert auch das Mikroklima und ist in Anbetracht der zunehmenden Hitze- und Dürreperioden eine wichtige Maßnahme zur Anpassung an den Klimawandel.

 

 

Viele weitere wertvolle Informationen zum Thema Regenwassermanagement kompakt zusammengefasst findet man unter anderem hier:

 

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