Ergänzend zu unseren letzten beiden Beiträgen stellen wir heute eine weitere Neo-Pflanze vor:

Götterbaum (Ailanthus altissima)

Der aus Ostasien stammende Götterbaum wurde als Zierplfanze und Bienenweide eingeführt und aufgrund extremer Widerstandsfähigkeit zu einem Problem. Zusätzlich sind Rinde und Samen giftig und können allergische Reaktionen hervorrufen. Durch seine starke Wuchskraft und Anspruchslosigkeit wächst er in kleinsten Ritzen und zerstört mit der Zeit Bauwerke und Wege. Schlägt immer wieder aus abgeschnittenen Wurzelstöcken aus und ist nur schwer auszurotten – Bekämpfung muss so schnell wie möglich und immer wieder erfolgen.

Problematik

Giftig, schnell wachsend, bildet rasch große Bestände die schwer auszurotten sind und verursacht große Schäden an Bauwerken und Infrastruktur. Bei Fällungen reagiert er mit zusätzlichem, starken Wurzelausschlag!

Bekämpfungsmethoden

Ringeln des Baumes im Spätsommer (20 cm breites Band am Stamm abschälen), Jungpflanzen und Wurzelsprossen gehören über Jahre immer wieder entfernt. Ausfräsen des Wurzelstockes wird empfohlen. Reinbestände gehören rasch geschlägert – Flächen benötigen jahrelange intensive Nachbetreuung.

Weiterführende Informationen:
https://naturschutzbund.at/goetterbaum.html
https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6tterbaum
https://www.welt.de/wissenschaft/article200854712/Goetterbaum-Wie-bekaempft-man-Goetterbaeume-nachhaltig.html

Jeder von uns ist gefordert – helfen Sie mit, den eindringenden Arten die Ansiedelung so schwer wie möglich zu machen. Bitte melden Sie uns via Kontaktformular, wenn Sie eine der vorgestellten Arten gefunden haben damit das KLAR! Management sich einen Überblick über größe des Problems in der Region schaffen kann.

Bitte teilen Sie uns im Formular ihre Kontaktinformationen (eMail, Telefonnummer), die Pflanzen- / Tierart, den Fundort sowie die Größe des betroffenen Areals mit. Vielen Dank!

Eindringlinge im Zukunftsraum – Teil III